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Warnung vor Betrug mit Hotelbuchungen: Nach verlorener Anzahlung rufen Betrüger als Bankmitarbeiter an – Schaden bis zu 90.000 Euro möglich

Dieser Artikel wurde aus dem Arabischen übersetzt. Original auf Arabisch lesen

Austria Now News – Wien

Wer über eine gefälschte Hotel-Website bucht, kann die Anzahlung verlieren – doch der Schaden muss dort nicht enden. Laut Thorsten Behrens, Leiter der österreichischen Plattform Watchlist Internet, die vor Internetbetrug warnt, nutzen Kriminelle die Buchungsdaten später für neue Angriffe: Sie rufen die Opfer an, geben sich als Bankmitarbeiter aus und versprechen, das verlorene Geld zurückzuholen, wie das Konsumentenportal help.ORF.at berichtet.

Fake-Websites kopieren echte Hotels

Die Betrüger kopieren Websites echter Hotels bis ins kleinste Detail und bewerben die Fälschungen in Suchmaschinen wie Google sowie in sozialen Medien. Watchlist Internet beobachtet ganze Netzwerke aus Scheinfirmen und kopierten Websites, ja sogar gefälschte Nachrichtenportale, die suggerieren, das betrügerische Angebot werde von unabhängiger Seite empfohlen.

Laut Behrens bietet die Suche nach der Hotel-Website über eine Suchmaschine keine vollständige Sicherheit mehr, da gefälschte Seiten auch in den regulären Suchergebnissen auftauchen können. Zudem sind Betrüger auch auf Buchungsplattformen aktiv. Wer auf einer Fake-Website bucht und im Voraus bezahlt, kann bei der Ankunft ohne Zimmer dastehen.

Der zweite Anruf: ein falscher Bankmitarbeiter

Wochen nach dem Verlust der Anzahlung können sich die Betrüger als Bankmitarbeiter beim Opfer melden. Sie nennen Details der verlorenen Buchung, um Vertrauen zu gewinnen, versprechen die Rückholung des Geldes und leiten das Opfer Schritt für Schritt durch das Onlinebanking.

Behrens warnt, dass eine durchgeführte Zahlung nicht über das Onlinebanking-Konto des Kunden rückgängig gemacht werden kann – das kann nur die Bank selbst versuchen. Wer den Anweisungen des Anrufers folgt, tätigt selbst neue Überweisungen an die Betrüger.

Von 900 Euro auf Zehntausende

Auf diese Weise kann aus einer verlorenen Anzahlung von rund 900 Euro ein deutlich größerer Schaden werden: Behrens nannte mögliche Beträge wie 9000 Euro oder sogar 90000 Euro. Die echte Webadresse des Hotels können die Kriminellen nicht übernehmen, sie verwenden jedoch ähnliche Adressen.

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Symbolbild


Quellen

help.ORF.at, Hotel-Fakes: Wenn nach der Buchung der nächste Scam droht, 17.10.2026, https://help.orf.at/stories/3237799/

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