Österreich

Vorarlberg: Medizinstudenten retten bewusstlosen Lenker auf der A14 nach einer Stunde Reanimation

Dieser Artikel wurde aus dem Arabischen übersetzt. Original auf Arabisch lesen

Austria Now News – Vorarlberg

Freiwillige Ersthelfer, darunter mehrere Medizinstudenten und eine Fachärztin, haben am Sonntagnachmittag einem 47-jährigen Lenker das Leben gerettet, nachdem dieser auf der A14 Rheintalautobahn in Vorarlberg am Steuer das Bewusstsein verloren hatte. Die Wiederbelebungsversuche dauerten rund eine Stunde, ehe sie erfolgreich waren.

Mehrmals gegen die Betonleitwand geprallt

Laut Polizei war der Lenker auf der A14 in Richtung Tirol unterwegs. Kurz vor der Ausfahrt Dornbirn-Nord verlor er vermutlich aufgrund eines medizinischen Notfalls das Bewusstsein. Das Auto prallte daraufhin mehrmals gegen die Betonleitwand, bevor es schließlich auf dem Ausfahrtsstreifen zur Raststätte zum Stillstand kam.

Eine Stunde Reanimation

Mehrere nachfolgende Autofahrer hielten an, holten den Mann aus seinem Fahrzeug und begannen sofort mit der Herz-Lungen-Wiederbelebung. Wie die Polizei mitteilte, befanden sich unter den Ersthelfern mehrere Medizinstudenten sowie eine Fachärztin. Gemeinsam mit dem Rettungsdienst setzten sie die Reanimation fast eine Stunde lang fort, bis es gelang, den Mann zurück ins Leben zu holen. Anschließend wurde er mit der Rettung ins Krankenhaus gebracht.

Fahrstreifen eine Stunde gesperrt

Am Auto entstand bei dem Unfall erheblicher Schaden. Der rechte Fahrstreifen der A14 war im Unfallbereich rund eine Stunde lang gesperrt, größere Staus blieben laut Polizei jedoch aus.

Der Vorfall zeigt, wie wichtig Erste Hilfe und das rasche Eingreifen von Passanten bei einem Herzstillstand sind, denn jede Minute, die vor Beginn der Reanimation vergeht, verringert die Überlebenschancen.

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Symbolbild


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