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Austria Now News – Salzburg
Ein 28-jähriger Algerier ist am Dienstag am Landesgericht Salzburg wegen Mordversuchs zu 13 Jahren Haft verurteilt worden. Die Staatsanwaltschaft hatte ihm vorgeworfen, versucht zu haben, einen Deutschen nahe dem Hauptbahnhof der Stadt zu erstechen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
Rauferei endete mit Messerstichen
Laut der von ORF und den Salzburger Nachrichten zitierten Anklage ereignete sich der Vorfall im Bereich des Südtiroler Platzes nahe dem Bahnhof in der Alkoholikerszene. Er begann mit einer heftigen Rauferei zwischen dem Angeklagten und einem anderen Mann. Als die beiden am Boden lagen, zog der 30-jährige Deutsche den Angeklagten an dessen Kapuze.
Der Algerier soll dem Deutschen daraufhin, während dieser noch am Boden lag, mit einem Klappmesser dreimal in die Beine gestochen haben. Das Opfer überlebte den Angriff.
Gericht folgte Notwehr-Version nicht
Vor Gericht gab der Angeklagte an, er habe sich lediglich gegen die Angriffe des Deutschen verteidigt. Das Gericht glaubte dieser Rechtfertigung jedoch nicht. Der Mann war erst drei Monate vor der Tat aus der Haft entlassen worden, wo er eine Strafe wegen Diebstahls verbüßt hatte.
Verteidigung und Staatsanwaltschaft können noch Rechtsmittel gegen das Urteil einlegen, bevor es rechtskräftig wird.
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Symbolbild
Quellen
- salzburg.ORF.at – Urteil: 13 Jahre Haft für Mordversuch – 03.11.2026 – salzburg.orf.at




