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Handels-KV-Verhandlungen in Österreich: Arbeitgeber bieten 2,1 Prozent und 350 Euro Einmalzahlung, Gewerkschaft fordert 3,8 Prozent

Dieser Artikel wurde aus dem Arabischen übersetzt. Original auf Arabisch lesen

Austria Now News – Wien

Die zweite Runde der Kollektivvertragsverhandlungen für den Handel (Handels-KV) für 2027 ist am Dienstagabend ohne jede Annäherung zwischen den beiden Seiten zu Ende gegangen. Laut Wirtschaftskammer (WKO) boten die Arbeitgeber eine Gehaltserhöhung von 2,1 Prozent sowie eine Einmalzahlung von 350 Euro an.

Gewerkschaft fordert 3,8 Prozent

Die Gewerkschaft GPA hatte vor zwei Wochen eine Erhöhung um 3,8 Prozent gefordert. Grundlage der Verhandlungen ist die durchschnittliche Inflation der vergangenen zwölf Monate von 3,3 Prozent. Laut ORF haben Handelsangestellte und Lehrlinge in den vergangenen drei Jahren Abschlüsse unter der Inflationsrate erzielt, also mit Reallohnverlusten.

Weitere Forderungen

Neben höheren Gehältern fordert die Gewerkschaft heuer einen Zuschlag ab der ersten Überstunde, eine eigene Zulage beim Einspringen für abwesende Kolleginnen und Kollegen, eine verbindliche Fünf-Tage-Woche sowie einen früheren Zugang zur sechsten Urlaubswoche.

Der Abschluss betrifft einen großen Teil der Beschäftigten in Geschäften und Supermärkten in Österreich, darunter auch viele Angehörige der arabischen Community. Die Verhandlungen werden in weiteren Runden fortgesetzt.

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Symbolbild


Quellen

ORF, Handels-KV: Arbeitgeber bieten 2,1 Prozent und Einmalzahlung, 03.11.2026, https://orf.at/stories/3447000/

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