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Austria Now News – Österreich
Das Unternehmen OpenAI, Entwickler von ChatGPT, hat eine gefährliche Sicherheitslücke geschlossen, die es Fremden ermöglichte, über manipulierte Teilen-Links Einblick in die Chats anderer Nutzer zu erhalten. Das berichtet oe24 unter Berufung auf das IT-Sicherheitsportal The Hacker News.
Höchste Schweregradstufe
Laut dem Bericht stufte das Unternehmen das Problem in seine höchste Prioritätsstufe P1 ein. Betroffen waren Nutzer, die unwissentlich einen vorbereiteten Teilen-Link zu einem Chatverlauf geöffnet hatten.
Entdeckt wurde die Lücke von Experten des IT-Sicherheitsunternehmens Parameter, die OpenAI darüber informierten.
Wie funktionierte die Lücke?
Dem Bericht zufolge ermöglichte der manipulierte Link die Ausführung von fremdem Code innerhalb der aktiven Sitzung des Nutzers, wodurch die Forscher unter anderem unveröffentlichte Chats lesen konnten. Die Forscher erklärten, sie hätten praktisch jede Aktion im Namen des ChatGPT-Kontos des Opfers ausführen können.
Der Bericht stellt klar, dass der Test ausschließlich in einer kontrollierten Testumgebung durchgeführt wurde. Ursache der Lücke war eine fehlerhafte Verarbeitung von Browsernachrichten in einer vom Programm verwendeten Mathematik-Bibliothek, wodurch der Schutz der Webanwendung umgangen und der Schadcode über eine vertrauenswürdige Schnittstelle eingeschleust werden konnte.
Keine Maßnahmen der Nutzer nötig
Laut The Hacker News unter Berufung auf Parameter reagierte OpenAI rasch und behob das Problem auf seinen Servern innerhalb von acht Tagen. ChatGPT-Nutzer müssen daher selbst keine Sicherheitsmaßnahmen ergreifen.
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Symbolbild
Quellen
- oe24, Manipulierte Links legen private ChatGPT-Chats offen, 01.11.2026, oe24.at




