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Austria Now News – Kinshasa
Die Zahl der Opfer der Ebola-Epidemie in der Demokratischen Republik Kongo ist auf fast 5.400 Tote gestiegen. Das gab die Gesundheitsbehörde der Afrikanischen Union, Africa CDC, am Montag bekannt. Damit handelt es sich um den schwersten Ausbruch der Krankheit in der Geschichte des Landes.
Mehr als 10.000 Infektionen
Die Behörde verzeichnete 5.372 Todesfälle in der DR Kongo sowie jeweils zwei Todesfälle in Uganda und Kenia. Insgesamt wurden 10.444 Infektionen gemeldet, die Sterblichkeitsrate liegt damit bei über 50 Prozent.
Der Ausbruch war Mitte Mai offiziell erklärt worden, Fachleute gehen jedoch davon aus, dass sich das Virus bereits Monate zuvor unentdeckt ausgebreitet hatte.
Kein zugelassener Impfstoff gegen diesen Stamm
Ebola wird durch direkten Kontakt mit Körperflüssigkeiten Infizierter übertragen und verursacht Fieber, Muskelschmerzen und Durchfall, bis hin zu inneren Blutungen und Organversagen. Hinter der aktuellen Epidemie steht die Bundibugyo-Variante, gegen die es laut ORF bisher weder einen zugelassenen Impfstoff noch eine zugelassene Behandlung gibt.
Für Reisende: Die USA verlangen ab 4. November von Einreisenden eine Gesundheitserklärung über einen Aufenthalt in der DR Kongo innerhalb der vergangenen 21 Tage, wie wir bereits berichtet haben. Wer nach der Rückkehr aus der Region Symptome zeigt, sollte seinen Arzt konsultieren.
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Symbolbild
Quellen
- news.ORF.at, Ebola in DR Kongo: Schon fast 5.400 Tote, 02.11.2026, https://orf.at/stories/3446886/




