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Austria Now News – Graz
Am Sonntagmorgen, dem Allerheiligentag, hat in der Steiermark die Erde gebebt: Die Messgeräte von GeoSphere Austria registrierten um 6:37 Uhr ein Erdbeben der Stärke 2,5 im Gebiet nördlich der Gemeinde Mautern, wie die Zeitung Heute berichtet.
Keine Verletzten, keine Schäden
Die Bewohner in der Umgebung des Epizentrums spürten das Beben deutlich, nach bisherigen Informationen wurde jedoch niemand verletzt und keine Gebäude beschädigt.
Warum es in der Steiermark immer wieder bebt
Das Murtal und das Mürztal zählen zu den bekannten erdbebenaktiven Regionen Österreichs. Das Bundesland verzeichnet im Durchschnitt rund 9 Beben pro Jahr, die meisten davon ohne nennenswerte Folgen. Statistisch gesehen kommt es etwa alle 8 Jahre zu leichten Gebäudeschäden, schwere Schäden sind etwa alle 40 Jahre zu erwarten.
Die Beben gehen auf die Annäherung der Afrikanischen und der Eurasischen Platte zurück – jenen Prozess, der zur Entstehung der Alpen geführt hat. Im Erdinneren staut sich Energie auf, die sich dann in Form von Beben entlädt. Schon Bewegungen im Millimeterbereich können ausreichen, damit Menschen sie spüren.
Tipps für die Bevölkerung
Laut der Expertin Maria-Theresia Apoloner von GeoSphere Austria besteht kein Grund zur Panik, da die Bauvorschriften in Österreich erdbebensichere Gebäude vorschreiben. Dennoch wird empfohlen, zu Hause einen kleinen Notvorrat mit Wasserflaschen, Taschenlampen und anderen Grundbedürfnissen bereitzuhalten.
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Symbolbild
Quellen
Heute, Erdbeben zu Allerheiligen reißt Österreicher aus Schlaf, 01.11.2026, https://www.heute.at/s/erdbeben-zu-allerheiligen-reisst-oesterreicher-aus-schlaf-120275096




