Dieser Artikel wurde aus dem Arabischen übersetzt. Original auf Arabisch lesen
Austria Now News – Österreich
Satellitenbilder und Analysen der Nachrichtenagentur Associated Press zeigen, dass die iranischen Angriffe auf US-Stützpunkte im Nahen Osten in ihrer ersten Phase auf Radar- und Frühwarnsysteme abzielten, bevor sie auf Flugzeuge, Lagerhallen und Truppenunterkünfte ausgeweitet wurden, wie Euronews Arabic berichtete.
26 beschädigte Stützpunkte und Standorte
Laut der Analyse haben mehr als 115 Drohnen- und Raketenangriffe, zu denen sich der Iran oder von ihm unterstützte Gruppen bekannten, bis August Einrichtungen auf 26 Stützpunkten und Standorten mit US-Ausrüstung zerstört oder beschädigt. Die Agentur stützte sich auf Bilder mehrerer Anbieter sowie auf Angaben von vier regionalen Beamten.
Radaranlagen im Wert von Hunderten Millionen Dollar
In den ersten beiden Kriegstagen konzentrierten sich die Angriffe auf Standorte mit US-Radarsystemen in Kuwait, die Einrichtung der US-Marineunterstützung in Bahrain sowie mobile Radaranlagen auf den Luftwaffenstützpunkten Prinz Sultan in Saudi-Arabien und Muwaffaq Salti in Jordanien. Auf dem Stützpunkt Muwaffaq Salti wurde ein Radar zerstört, das laut Hersteller Raytheon eines von nur 13 Geräten ist, die das US-Militär weltweit besitzt, mit Kosten von rund 500 Millionen Dollar pro Gerät. In Katar wurde ein weiteres Radar schwer beschädigt.
Kuwait am stärksten betroffen
Die meisten Angriffe konzentrierten sich auf US-Standorte in Kuwait. Der tödlichste Angriff ereignete sich am 1. März, als sechs Soldaten bei einem Drohnenangriff auf den Hafen Shuaiba getötet wurden. Der Luftwaffenstützpunkt Ali Al Salem wurde mindestens 30 Mal angegriffen, wobei mindestens 15 Flugzeughangars beschädigt oder zerstört wurden. Zudem wurde ein Überwachungsflugzeug vom Typ Boeing E-3 Sentry auf dem Stützpunkt Prinz Sultan beschädigt, und der Luftwaffenstützpunkt Al Dhafra in den Vereinigten Arabischen Emiraten war wiederholt Ziel von Angriffen.
Washington verlegt Ausrüstung aus der Golfregion
Zwei regionale Beamte sagten, die Schäden hätten die USA dazu veranlasst, einen großen Teil ihrer militärischen Mittel aus der Golfregion abzuziehen. Das US-Zentralkommando lehnte es unter Verweis auf die operative Sicherheit ab, Details zu den Schäden zu nennen, während das US-Kriegsministerium erklärte, die Truppen und Stützpunkte seien gut geschützt und verfügten über alles Nötige, um ihre Einsätze fortzusetzen.
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Symbolbild
Quellen
- Euronews Arabic unter Berufung auf Associated Press, Zuerst die Radaranlagen ins Visier: Analyse enthüllt Irans Strategie bei Angriffen auf US-Stützpunkte in der Region, 01.11.2026, https://arabic.euronews.com/2026/11/01/iran-strikes-destroyed-radars-damaged-26-us-bases-analysis




