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Der israelische Oppositionspolitiker Yair Golan hat eindringlich vor einem neuen Krieg mit dem Iran unter der Führung von Ministerpräsident Benjamin Netanyahu gewarnt. Der Chef der linksliberalen Demokraten schrieb heute auf der Plattform X, Netanyahu fehle das Vertrauen der Öffentlichkeit, um eine solche militärische Konfrontation zu führen, und forderte die rasche Bildung einer alternativen Regierung.
Golan fügte hinzu, die Wahrscheinlichkeit einer weiteren Konfrontation mit dem Iran steige, Israel befinde sich in einem Zustand wiederholter militärischer Auseinandersetzungen mit dem Iran. Die Sicherheit Israels dürfe nicht zu einem Werkzeug in Netanyahus Kampf um sein politisches Überleben werden.
Telefonat zwischen Netanyahu und Trump
Wie das Wall Street Journal berichtete, telefonierte Netanyahu am Samstag mit US-Präsident Donald Trump. Das Gespräch fand vor dem Hintergrund von US-Vorbereitungen auf eine Wiederaufnahme der Bombardements im Iran statt. Seit einiger Zeit wird spekuliert, dass das US-Militär gemeinsam mit der israelischen Armee nach den US-Zwischenwahlen am 3. November neue Angriffe auf den Iran starten könnte.
Pattsituation nach der Wahl
Die israelische Parlamentswahl am 28. Oktober hat zu einem Patt geführt: Netanyahus rechtskonservativer Likud und sein Lager liegen zwar vor dem gegnerischen Lager, doch keines der beiden verfügt über eine klare Mehrheit zur Regierungsbildung. Daher werden in Israel langwierige Koalitionsverhandlungen erwartet, möglicherweise auch eine neue Parlamentswahl, falls keine Einigung erzielt wird.
Quelle: ORF




